MDS-Redaktionsgemeinschaft

Notfalls Hilfe vom Gericht ?

24. Feb. 2010 – Die geplante eigenständige Redaktionsgemeinschaft bei M. DuMont Schauberg (MDS) könnte die Gerichte beschäftigen.

Der Berliner Redaktionsausschuss und der dortige Betriebsrat haben sich per Brief an die MDS-Vorstände Konstantin Neven DuMont und Franz Sommerfeld sowie Mitgesellschafter Helmut Heinen und Chefredakteur Uwe Vorkötter gewendet, wie kress.de berichtet.

Notfalls, so heißt es, komme eine juristische Auseinandersetzung in Betracht.

Die Redakteure würden sich einer Kooperation der vier MDS-Tageszeitungen nicht verweigern, verweisen aber auf ihren Radaktionsstatut und  wenden sich "mit aller Entschiedenheit gegen die Gründung einer externen Redaktionsgemeinschaft, wie sie vorgestellt worden ist."

So heißt es im Brief von Betriebsrat und Redaktionsausschuss an den Verleger u.a. :


Wir bezweifeln außerdem, dass die Redaktionsgemeinschaft groß genug wäre, um den unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnissen der verschiedenen Blätter gerecht werden zu können. Nach den vorliegenden Plänen sollen künftig 23
Redakteure die Arbeit erledigen, für die zuvor knapp vierzig Redakteure zur Verfügung standen.“


DJV-Landesvorsitzender Uwe Gajowski erklärte: „Diese Zweifel teile ich voll und ganz.“


Weiterführender Link zum Thema :
http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/102640-streit-um-dumont-readaktionsgemeinschaft-redaktion-der-berliner-zeitung-will-notfalls-vor-gericht-ziehen.html