Termin

NovemberDonnerstag21
19:00 - 21:00
Der Abriss des "Roten Klosters"
Leipzig

Veranstaltungsdetails

Der Abriss des "Roten Klosters" - zur "Verwestlichung" Journalistenausbildung in Leipzig
Die meisten DDR-Journalisten waren im "Roten Kloster", sprich: Sie hatten an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität studiert. Die marxistisch-leninistische Journalistenausbildung wurde im Zuge des gesellschaftlichen Transformationsprozesses nach dem Mauerfall abgewickelt und durch einen Studiengang nach bundesdeutschem Vorbild im neu gegründeten Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft ersetzt. Wie genau ist dieser Prozess vor 30 Jahren abgelaufen? Welche Optionen lagen damals auf dem Tisch, welche Akteure aus der Politik, der Bürgerrechtsbewegung, der Universität und der westdeutschen Kommunikationswissenschaft haben sich für welche Optionen stark gemacht? Wie haben DDR-Professoren, westdeutsche "Aufbauhelfer" und damalige Studierende diese Zeit erlebt und was lässt sich daraus lernen? Gab es in der DDR-Journalistenausbildung abseits der Ideologie etwas, das es verdient hätte, weitergeführt zu werden? Darüber sprechen in einer Podiumsdiskussion Zeitzeugen von damals:
  • Michael Haller, 1993 bis 2010 Professor für Journalistik an der Universität Leipzig
  • Hans Poerschke, 1983 bis 1990 Professor für Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, in den Wendemonaten Direktor der Sektion Journalistik, 1992 Vorruhestand
  • Horst Pöttker, emeritierter Professor für Journalistik an der TU Dortmund, 1992 bis 1995 Gastprofessor in Leipzig
  • Heike Schüler, Redakteurin des RBB in Berlin, Journalistik-Studium an der Universität Leipzig von 1989-1995
  • Moderation: Melanie Malczok (Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft)
  • Grußwort: Siegfried Lokatis (Professor für Buchwissenschaft am Institut für KMW der Universität Leipzig) 

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